Datenschutz ist heute wichtiger denn je

Datenschutz ist einer der wichtigsten Bereiche im Unternehmen ( Bildquelle: © vege - Fotolia.com )

Im digitalen Zeitalter wird gerade der Datenschutz immer wichtiger. Denn die Schäden, die durch gestohlene Informationen entstehen, sind immens – auf dem Spiel steht mehr als nur der gute Ruf. Hilfe kommt vom Datenschutzbeauftragten.

Rund 4,2 Milliarden Eurodas ist der Schaden, der deutschen Firmen pro Jahr durch unzureichenden Datenschutz entsteht. Diese Summe geht aus einer Umfrage des Beratungsunternehmens Corporate Trust in Zusammenarbeit mit dem Tüv Süd hervor. Befragt wurden 600 Unternehmen, wie stark Spionage ihr Geschäft belastet. Anderen Schätzungen gehen von wesentlich höheren Schäden aus.

Sensible Daten vom Netz trennen

Bedroht ist vor allem der Mittelstand. Gerade hier lagern wertvolle Informationen, die oft nicht in ausreichendem Maße geschützt sind. Gleichzeitig bietet die voranschreitende Digitalisierung, den Wirtschaftsspionen vielfältige Möglichkeiten – und den Unternehmen hohe Schäden. Aus diesem Grund sollten sensible Daten unbedingt vom Netz getrennt werden. Insbesondere Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung – also die neuesten Produktinnovationen – oder Firmeninterna sollten nicht mit dem Internet in Berührung kommen. Denn gut gerüstete Angreifer kommen heute überall rein. Produktinnovationen werden dann an Konkurrenten verkauft – der wirtschaftliche Schaden ist riesig.

Doch nicht nur Firmeninterna unterliegen dem Datenschutz. Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, sensible Kundendaten wie Adresse oder gar Kontoverbindung vor Fremdzugriff zu schützen. Denn gelangen diese Informationen in falsche Hände, drohen Bußgelder und Reputationsschäden. Hier braucht es gute und hochwertige Verschlüsselungen.

Gefahr Mitarbeiter

“Die Technik der Unternehmen muss sicher sein”, fordert auch der Datenschutzexperte der deutschen Digital. Doch die größte Gefahr geht noch immer vom Menschen aus. Mitarbeiter geben – meist unbewusst und unbeabsichtigt – viele Daten preis.

Social Engineering lautet der Fachbegriff, für die bewusste Manipulation der Mitarbeiter. Dabei gelangen Datendiebe, über den Müll eines Unternehmens zum Beispiel, an den Namen des IT-Dienstleisters. Eine kurze Google-Suche verrät den passenden Ansprechpartner – meist unerfahren wirkende Kollegen oder Ältere, denen der souveräne Umgang mit dem Internet nicht zugetraut wird. Diese werden von den Spionen unter dem Vorwand eines IT-Problems angerufen und gebeten, einen E-Mail-Anhang zu öffnen oder eine spezielle Webseite zu besuchen. Und schon installieren sich die Schad – oder Spähsoftware.

Datenschutz ist erlernbar

Bei solchen Methoden hilft die beste Technik kaum etwas. Wohl aber gute und vor allem regelmäßige Schulungen. Durchgeführt werden diese Weiterbildungen am besten von einem Datenschutzexperten. Dabei haben gerade externe Fachleute oft mehr Know-how, befassen sie sich doch rund um die Uhr mit dem Thema Datenschutz. Wichtig ist allerdings, dass auch Externe regelmäßig im Unternehmen vorbeischauen, das Thema immer wieder in die Köpfe der Mitarbeiter bringen und diesen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Denn oft lauern die Gefahren in den Kleinigkeiten des Alltags, wie der ominösen E-Mail oder dem scheinbar belanglosen Telefonat. Sind die Mitarbeiter aber für die Gefahren der digitalen Zeit sensibilisiert, haben Angreifer keine Chance.

Zudem helfen die Experten, die Software regelmäßig auf Sicherheitslücken zu überprüfen und diese zu schließen, bevor Kundendaten oder Firmeninterna nach Außen gelangen. Bei der Suche nach einem Fachmann helfen wir gerne, denn die Deutsche Digital stellt Ihren Externen Datenschutzbeauftragten.

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